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Die Bußgeldprofis sind online!

Warnung vor Bußgeldbescheiden per E-Mail!

Echte Bußgeldbescheide wurden bisher immer per Briefpost zugestellt. Daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Allerdings verschicken Kriminelle aktuell „Bußgeldbescheide“  per E-Mail, bei denen es um einen Geschwindigkeitsverstoß geht.

Vom Aufbau her folgen die Mail dem belkannten Schema: In der Mail selber finden sich nur allgemeine Angaben, die Details sollen sich  in einem beigefügten Anhang befinden.

Die „Bescheide“ zeichnen sich allerdings nicht dadurch, sondern auch durch etliche Rechtschreibfehler dadurch aus, dass das Datum des Verstoßes mitunter sogar in der Zukunft liegt. Zudem passt die E-Mail Adresse regelmäßig nicht zum vorgeblichen Absender.

Der Hinweis am Ende "unsubscribe me from this list" passt denn auch eher zu einem - regelmäßig versendeten - Newsletter als zu einem individuellen, behördlichen Bußgeldbescheid.

Fazit

 „Bußgeldbescheide“ per E-Mail können getrost ignoriert werden. Dies gilt insbesondere auch für die darin enthaltene Zahlungsaufforderung. Anhänge oder Links zu Seiten mit angeblichen Details sollten keinesfalls geöffnet oder angeklickt werden! Es ist davon auszugehen, dass sich dort lediglich Schadsoftware befindet.

Wer allerdings einen Bußgeldbescheid per Post erhält, sollte diesen im Zweifelsfall von einem Anwalt überprüfen lassen. Schließlich stellt sich nicht selten auch bei „echten“ Bußgeldbescheiden heraus, dass sich der darin enthaltene Vorwurf nicht aufrecht erhalten lässt. 

27.06.2019

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