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Verkehr & Recht

Rauchverbot im Auto!

Der Bundesrat hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes (BNichtrSchG) beschlossen und damit das Rauchverbot im Auto auf den Weg gebracht.

In der Begründung des Entwurfes heißt es, die Erwartungen, dass auf freiwilliger Basis auf das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren verzichtet wird, hätten sich nicht erfüllt. aus diesem Grund soll das Rauchen in geschlossenen Fahrzeugen, in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren, verboten werden.

Kinder und Ungeborene sind besonders gefährdet

Da Passivrauchen das Krebsrisiko erhöhe und Minderjährige - deren Eltern rauchen - häufiger an Lebertumoren oder Leukämie sowie weltweit sterben jährlich 166 000 Kinder an den Folgen des Passivrauchens sterben, sah sei ein Handeln erforderlich gewesen.

Gerade in geschlossenen Räumen, zu denen auch die Fahrzeugkabinen zählen seien Minderjährige und auch ungeborene Kinder dem Passivrauchen verstärkt ausgesetzt.

Weiter heißt es in der Begründung, dass die Passivrauchkonzentration sei für Minderjährige nirgends so hoch wie als Mitfahrer. Betroffene Kinder würden ein um 50 bis 100 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen der unteren Atemwege, für Asthma, Bronchitis oder Lungenentzündung haben. Zudem würden die Schadstoffe bei Kleinkindern zu Mittelohrentzündungen führen, den Geruchssinn sowie Herz und Kreislauf schädigen können und das Risiko für einen plötzlichen Kindstod erhöhen.


Empfindliche Geldbußen drohen

Als Geldbußen sind Beträge zwischen 500 und 3 000 Euro vorgesehen.

Wann das Gesetz in Kraft tritt, ist aktuell noch offen.

 

 

11.10.2019

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