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Verkehr & Recht

Bei Nässe von der Fahrbahn abgekommen

Hohe Geschwindigkeiten und Regen können problematisch sein. Diese unangenehme Erfahrung musste auch der Fahrer eines Kleintransporters machen, als er am 28.03.2019 auf der A 9 bei Schleiz von der Fahrbahn abkam.

Nachdem er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war, fuhr er zunächst eine Böschung hinauf, überschlug sich anschließend und blieb dann quer zur Fahrbahn und auf der Seite liegen. Dabei lösten sich Teile von dem Kleintransporter ab und beschädigten einen nachfolgenden Sattelzug.

Das Unfallereignis wird sich in weniger als einer Minute abgespielt haben. Die Aufarbeitung wird aber voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass der Kleintransporter nicht in Deutschland, sondern in Rumänien zugelassen war.

Die Problematik von Unfällen mit im Ausland zugelassenen Fahrzeugen soll hier jedoch nicht weiter vertieft werden. Hierzu stehen nähere Informationen in dem Artikel "Ich hatte einen Unfall mit einem ausländischen Fahrzeug! Was mache ich jetzt?"  zur Verfügung.

 

Bußgelder und Punkte drohen

Sofern tatsächlich die Kombination aus Geschwindigkeit und schlechten Wetterverhältnissen unfallursächlich war und nicht noch andere Ursachen eine Rolle gespielt haben, können dem Fahrer des Kleintransporters sowohl ein Punkt im Fahreignungsregister als auch ein Bußgeld in Höhe von bis zu 217,50 Euro drohen.

Details zur den Faktoren, die für die Bemessung des Bußgelds wegen unangepasster Geschwindigkeit maßgeblich sind, können hier nachgelesen werden.

 

Foto: Thüringer Polizei, Autobahnpolizeiinspektion

29.03.2019

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