• Hotline 0800-28774353 (0800-BUSSGELD)

Die Bußgeldprofis sind online!

Special One

Achtung Hochsommer!

Für das Wochenende vom 13. - 14.10.2018 sind hochsommerliche Temperaturen vorhergesagt. Wer bereits Winterreifen aufgezogen hat, sollte besonders achtsam sein!

Winterreifen sind für kalte Temperaturen konstruiert

Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich nicht nur im Profil, sondern auch in der Zusammensetzung der Gummimischung!

So verfügen Winterreifen über einen erhöhten Kautschukanteil, der verhindert, dass diese bei tiefen Temperaturen verhärten. Wo Sommerreifen bei tiefen Temperaturen sowie Matsch und Schnee an ihre Grenzen stoßen, sind Winterreifen immer noch griffig. Genau dies kann aber bei steigenden Temperaturen zu Problemen führen. Wenn die Reifen weicher werden, kann sich die Reifenflanke – ähnlich wie bei einem Reifen mit zu wenig Luftdruck – nach außen wölben. In der Folge verbreitert sich die Auflagefläche und die Geräuschentwicklung steigt. Zudem nehmen die Walkbewegungen zu und führen zu einer stärkeren Erwärmung und Abnutzung. Im Extremfall können sich sogar Teile des Profils lösen. Zusätzliche Gefahren drohen durch die Verlängerung des Bremswegs. Ganzjahresreifen können ein sinnvoller Kompromiss sein.

Die Mindestprofiltiefe ist in Europa uneinheitlich geregelt!

Abschließend sei erwähnt, dass die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe bei Winterreifen für PKW in Deutschland 1,6 mm beträgt. Im Ausland können die Bestimmungen abweichen!

Während in Dänemark, Frankreich oder der Schweiz 1,6mm ausreichen, werden z.B. in Norwegen, Schweden oder Finnland bereits 3 mm Mindestprofiltiefe gefordert. Österreich und Tschechien fordern gar 4 mm. Für LKW gelten abweichende Werte. Tipps und Hinweise zum Kauf von Winterreifen finden Sie in unserem Beitrag "Augen auf beim Reifenkauf!"

Mit abnehmendem Profil steigt das Haftungsrisiko!

Wer mit ungeeigneter Bereifung in einen Unfall verwickelt wird, muss damit rechnen, dass der eigene Kasko- oder der gegnerische Haftpflichtversicherer den Einwand der groben Fahrlässigkeit oder des Mitverschuldens erheben und versuchen werden den Schadensersatz zu kürzen. In diesem Fall hilft dann oftmals nur noch ein Anwalt.  

12.10.2018

Zurück zur Artikelübersicht