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Special One

Achtung Handykontrolle!

Am 20.09.2018 findet bundesweit der Kontrolltag „sicher.mobil.leben“ statt. Massive Handykontrollen gehören dazu!

Im Zentrum der Aktion steht die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, die trotz Erhöhung des Bußgeldregelsatzes auf 100 Euro und umfangreicher Aufklärungsarbeit immer noch als „Kavaliersdelikt“ betrachtet wird.

Die Aktion soll in erster Linie präventiven Charakter haben und die Gefahren der Ablenkung durch mobile elektronische Geräte vor Augen führen.

Hierzu zählen sowohl das Handy als auch Geräte der Unterhaltungselektronik oder zur Ortsbestimmung, Berührungsbildschirme, tragbare Flachrechner, Navigationsgeräte, Fernseher oder Abspielgeräte mit Videofunktion oder Audiorecorder.
Studien haben gezeigt, dass das Telefonieren während der Fahrt so gefährlich ist, wie das Fahren mit einem Blutalkoholgehalt von mehr als 0,8 Promille. Die Ablenkung durch das  Verfassen von Textnachrichten während der Fahrt ist einem Vollrausch vergleichbar.

Konsequenzen drohen nicht nur Autofahrern

Dass Autofahrer seit der Novellierung des Handy-Paragraphen nicht nur beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, sondern  bereits dann mit Konsequenzen rechnen müssen, wenn sie ein elektronisches Gerät während der Fahrt aufnehmen oder halten, ist inzwischen weitgehend bekannt.
Weniger bekannt ist, dass dies auch Radfahrer betrifft. Wer als Radfahrer – z.B. mit einem Handy am Ohr - erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 55 Euro rechnen. Führer eines Kraftfahrzeuges droht ein Bußgeld in Höhe 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall sind ein Bußgeld auf 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig.

Voraussetzung ist allerdings, dass dieses der Kommunikation, Information oder Organisation bzw. der Unterhaltungselektronik oder der Ortsbestimmung dient bzw. dienen soll. Das Halten eines Taschenrechners fällt übrigens nicht darunter.

Kanzlei Voigt Praxistipp

Ungeachtet der Gefahren, die mit dem Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung oder dem Bedienen elektronischer Geräte während der Fahrt verbunden sind,  sollte nicht jeder Tatvorwurf ungeprüft hingenommen werden. Eine genauere Prüfung lohnt sich insbesondere dann, wenn es um den Entzug der Fahrerlaubnis geht.  Ein erfahrener Rechtsanwalt kann dabei die Erfolgsaussichten im Einzelfall erläutern. Das Team der ETL Kanzlei Voigt steht Ihnen gerne hilfreich zur Seite.    

20.09.2018

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