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Geschwindigkeit

126 km/h zu schnell unterwegs! Was sind die Folgen?

Am 20.02.2019 war ein 23-Jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug auf der A 4 - zwischen Rüdersdorf und Gera-Langenberg - mit ca. 250 km/h unterwegs. Das wäre grundsätzlich auch kein Problem gewesen, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht auf 120 km/h begrenzt gewesen wäre.

Als der Autofahrer mit seinem Fahrzeug in eine Radarkontrolle geriet und geblitzt wurde, vollzog er eine Vollbremsung, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte mehrfach in die Mittelleitplanke.

Ihm selber passierte dabei nichts. Aber am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. 

Welche Konsequenzen drohen mit Blick auf die Fahrerlaubnis?

Außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt der Regelsatz beträgt bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 60 km/h 600 Euro.

Zusätzlich drohen ein Fahrverbot von 3 Monaten sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister.
Bei vorsätzlicher Begehungsweise kann das Bußgeld zudem verdoppelt werden.

Dem Fahrer können daher 1200 Euro drohen.

 

Praxistipp

Insbesondere wenn Punkte und Fahrverbote drohen, sollten Bußgeldbescheide nicht voreilig akzeptiert werden. Die Praxis hat gezeigt, dass selbst in "aussichtslosen Fällen" Chancen und Möglichkeiten bestehen, die Konsequenzen vorgeworfener Verstöße abzumildern oder den Vorwurf sogar ganz zu entkräften.

 

Nutzen Sie Ihre Rechte! Lassen sie den Bußgeldbescheid überprüfen, bevor sie womöglich ungerechtfertigterweise Punkte und Fahrverbote kassieren oder Geld verlieren! 

 

 

21.02.2019

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